Top | Haupt-Navigation | Unternavigation | Direkt zum Inhalt
 

Hauptnavigation:

 
Kopfbild

Inhalt

Die Radfahrer fuhren über die Piste des Forts im Raum Straßburg

Fotos und Text: Werner Benz

Der Startplatz in la Wantzenau lag direkt an der Ill. Ein Stück des Radweges führte entlang des von vielen Freizeitkapitänen genutzten Rhein-Marne-Kanals. Bald waren die hübschen Straßburger Vororte Souffelweyersheim und Mundolsheim erreicht. Die erste Fort-Anlage war Fort „Podbielski“, das als Teil der kaiserlichen Festung Straßburg zwischen 1879 und 82 erbaut wurde. Nach Übernahme durch Frankreich nach dem 1. Weltkrieg wurde die Anlage zu Fort „Ducron“ umbenannt.  In Niederhausbergen führte der Weg am Fort „Foch“ vorbei, auch diese große Militäranlage gehörte zu dem von Deutschland nach dem Sieg im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 angelegten Festungsgürtel Straßburg.

Helga Lorenz, die für die Tourführung verantwortlich war, überraschte zu Mittagszeit die Radler mit einem Picknick mit elsässischen Spezialitäten. Dann wurde entlang des stillgelegten Canals de la Bruche in die Elsaß-Metropole Straßburg gefahren. Nach einer kurzen Rast vor der sehr gepflegten Orthodoxen Kirche wurde ein Café beim Château de Pourtalès angesteuert. Nach der Pause war der Weg nicht mehr weit bis la Wantzenau. Die empfehlenswerte Tour hat eine Gesamtlänge von 54 km.

Piste des Forts 2019-2.jpg
Der Rhein-Marne-Kanal
Piste des Forts 2019-1.jpg
Souffelweyersheim Mairie.jpg
Mairie von Souffelweyersheim
Straßburg Rußische Kirche.jpg
Orthodoxe Kirche im Hafen von Straßburg

Die Radler waren auf der Fünf Täler Tour um Loßburg unterwegs

Text und Fotos: Werner Benz

Auf überwiegend schmalen asphaltierten Wegen fährt man durch Wiesen, Äckern und Wäldern bergauf und bergab. Das Landschaftsbild wandelt sich ständig. Der Weg führt durch einsame aber gepflegte Weiler wie Geroldsweiler, Ober- und Unterbrändi und Salzenweiler und die Streusiedlung 24 Höfe. Höhepunkte der Tour sind die Burgruine Sterneck und das Naturschutzgebiet Heimbachtal mit dem imposanten Gebäude der Heimbachmühle bei Betzweiler.

Sterneck.jpg
Vor der Burgruine Sterneck
Kornblume oberhalb von Wälde.jpg
Kornblumen oberhalb von Wälde
Heimbachmühle.jpg
Die Heimbachmühle in Betzweiler

Radgruppe des Schwarzwaldvereins war im Chiemgau unterwegs

Text und Foto: Werner Benz

Am Samstag, den 11. Mai verließen acht Radler der Ortsgruppe Ottenhöfen das Achertal mit dem Ziel Seeon im Chiemgau. Nach Einquartierung im dem sehr angenehmen Gasthof  wurde der Ort erkundet. Beeindruckend waren die Bauten des ehemaligen Klosters auf einer Insel im Klostersee.

Aufgrund Dauerregens wurde am Sonntag das Rad in der Garage gelassen. Stattdessen wurde zum Thermalbad nach Bad Endorf gefahren und beim Schwimmen im gut temperierten Thermalwasser das nasskalte Wetter vergessen.

Tags darauf wurde die erste Radtour in Angriff genommen. Zum Start- und Zielort Eggstätt wurden die Räder mit dem PKW befördert. Dann wurde ein Teil des 16 Seen-Rundweges befahren. Die durch Gletscher geformte Landschaft bot den Radlern viel Abwechslung. So führte der Radweg durch Wälder, an kleinen und größeren See vorbei und durch großflächige Wiesen.

Am folgenden Tag wollte man die Königsetappe Rund um den Chiemsee in Angriff nehmen. Nach Erreichen des Südufers bei Feldwies wurden die Radler jedoch von einem Schneeregen überrascht. So wurde beschlossen umzukehren. Bei der Rückfahrt durch das Naturschutzgebiet Grabenstätter Moos in dem sehr seltene Vögel wie der Wachtelkönig brüten, kam sogar kurz die Sonne zum Vorschein.

Auch am Mittwoch war das Wetter nicht besser, so tauschte man die Räder mit Schusters Rappen. Der Weg führte von Seeon in das Naturschutzgebiet um den Griesser See und den Brunnensee. Viele Wildblumen wurden gesichtet, herausragend war eine violett gefärbte Sumpfwiese. Für die Farbe verantwortlich waren tausende von Mehlprimeln. So etwas hatte noch kein Teilnehmer gesehen.

Kein Regen brachte der Donnerstag, sodass auf dem Rad der Wagginger- und der Tachinger See umrundet werden konnte. In einem gemütlichen Café in Wagging konnte die Mannschaft sich wieder erholen und aufwärmen.

Nach dem Abendessen bedankte sich Ursel Fuchs im Namen der Mitreisenden bei der Familie König, für die perfekte Organisation des Unternehmens. Tags darauf hieß es Abschied nehmen von den freundlichen Wirtsleute und bei strahlendem Sonnenschein wurde die Heimfahrt angetreten.

Im NSG Grabenstätter Moos

Chiemgau 18.jpg

Weitere Informationen:

Die Radfahrer des Schwarzwaldvereins

Jeden Mittwoch um 13:15 Uhr treffen sich die Radler am Parkplatz beim Feuerwehrhaus Ottenhöfen und um 14:30 auf dem Prkplatz beim "Lidl" in Kappelrodeck

Die Räder werden auf zwei Anhänger verladen und danach geht es mit dem PKW zu einem Parkplatz in der näheren Umgebung. Danach werden die Räder wieder entladen und startbereit hergerichtet. Meist hat Klaus Bohnert sich schon überlegt wohin die Fahrt gehen soll. Nach ca. 30 - 40 km trifft man wieder bei den PKW's ein. Danach wird ein Lokal im Achertal angesteuert und Abschluss gefeiert.

Zwei- bis dreimal im Jahr werden Tagestouren unternommen. Es wird z.B. der Kaiserstuhl umrundet, auf dem Kinzigtalweg von Alpirsbach nach Gengenbach gefahren oder entlang der Murg von Freudenstadt nach Rastatt geradelt.

Einmal im Jahr gehts dann für sechs Tage weiter weg um auf dem Rad schöne Landschaften wie das  Allgäu, die oberbayrischen Seen, das Donautal, das Taubertal oder das Markgräfler Land zu erkunden. Für diese Touren zeichnete sich in den letzten Jahren Paul König verantwortlich.

Wenn es die Witterung nicht mehr zulässt tauschen die Radler das Fahrrad mit Schusters Rappen. Treffpunkt ist dann Freitags um 13:30 Uhr der Bahnhof Ottenhöfen. Somit sorgen die Radler dafür, dass im Schwarzwaldverein Ottenhöfen auch außerhalb des Wanderplans in der Wintersaison durchgehend ein Wanderangebot vorhanden ist.

 
 
 
oben drucken